Posts Tagged ‘guy kawasaki’

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Panel of Web Community Founders

February 24th, 2007 by Remo Uherek

An interesting panel with young web community founders moderated by Guy Kawasaki:

Medium: video.google.com
Link: video.google.com

Panel participants:
Sean Suhl of Suicide Girls
Akash Garg of hi5
Drew Curtis of Fark
Markus Frind of PlentyofFish
Max Levchin of Slide
James Hong of HotorNot

Learnings:
#1: Do what you’re passionate about and have fun!
#2: Never surrender! But don’t forget to face reality.
#3: Forget MBA schools and all the case studies. Just get going and go for it!
#4: The team is important. Hire the right people. Hire evangelists. Hire customers!
#5: Drew Curtis (Fark) is a funny guy and definitely a good choice for a panel :-)
#6: Do intelligent marketing. Don’t throw money out the window for ineffective things! But don’t base your future on luck and coincidence. I’m convinced that marketing is still very important for every company.
#7: None of the participants have raised venture capital. Remember: The venture model is not the only model in the world!

Wie kommt mein Startup auf TechCrunch?

November 10th, 2006 by Remo Uherek

Wieder mal ein interessantes Video mit Guy Kawasaki. Diesmal mit Michael Arrington von Techcrunch. Techcrunch ist derzeit DIE Nummer eins Ressource für Internet-Startups und ist bei Technorati auf Platz 7:

Medium: video.google.com
Link: video.google.com

Wie kommt man auf Techcrunch?
- 50% via “cold calls” (per Telefon, Email, Websiteformular) und 50% via Vitamin B
- Auf 40 Anfragen pro Tag resultiert im Durchschnitt die Vorstellung einer neuen Firma (die restlichen 2-3 Postings pro Tag widmen sich bereits vorgestellten oder bekannten Firmen)

Andere Learnings
- Das Techcrunch-Network macht derzeit ca. $125.000 Umsatz pro Monat
- Der Eintritt bei Demo.com kostet ca. $20.000 (gemäss Michael nicht empfehlenswert)
- Man sollte sich ans Purple Cow Principle (von Seth Godin) halten: Das Produkt muss so einzigartig sein, dass es sich von alleine rumspricht. Ein grosses Marketingbudget ist dann gar nicht mehr nötig (= Virales Marketing). [Trotzdem finde ich, dass Marketing nach wie vor sehr wichtig ist, egal ob Viral Marketing oder klassisches Marketing]
- Techcrunch will nächstes Jahr grösser, schneller und besser als CNET sein (= Vision)
- Michael empfiehlt Startups nicht, Werbung auf Techcrunch zu schalten [Den find ich gut. Zu diesem Thema werde ich mich in der nächsten Zeit nochmals ausführlicher äussern]
- Michael ist kein Freund von PayPerPost [ich auch nicht, da ethisch und moralisch nicht sauber]
- Michael verwendet ein individualisiertes WordPress-Blog und schreibt alle Beiträge direkt in HTML [ich verwende immer noch tinyMCE und werde wohl oder übel auch bald auf HTML umsteigen müssen]
- Guy wundert sich über die schlechte Qualität von Blog-Editoren (insbesondere WYSIWYG). Guy wittert eine Marktlücke (ich auch)
- Guy ist Technorati-süchtig
- Das Wichtigste für Michael ist die Anzahl der RSS-Abonnenten
- Manche auf Techcrunch vorgestellte Startups gewinnen 20’000 neue User
- Tipp von Michael: Jedes Startup sollte einen Blog haben. Man sollte schon vor dem Launch mit dem Schreiben beginnen.
- Um das eigene Blog zum Laufen zu bringen, sollte man viel verlinken (= Trackbacks setzen) [und Ergänzung von mir: viel konstruktiv auf anderen Blogs kommentieren]

Schweizer Startups auf Techcrunch
CoComment
(to be continued – Hinweise willkommen)

Guy Kawasaki will die Welt verändern

November 4th, 2006 by Remo Uherek

Heute ist mir bei Guy Kawasaki etwas ganz Besonderes aufgefallen: Sein Blog-Titel.

Lautete dieser früher “Signum sine tinnitu

Venturelab-Interview mit Guy Kawasaki

October 17th, 2006 by Remo Uherek

Sehr interessantes Podcast-Interview (Direktdownload) von Venturelab-Dominik (ergänzt von Venturelab-William) mit Guy Kawasaki.

Dominik und Guy

Learnings des Interviews:
- Guy war einmal am WEF in Davos und hat es sehr gemocht (auch das Ski-Fahren)
- Er kennt kein Schweizer Start-up (auch kein Französisches, Deutsches, Italienisches oder Spanisches). Er ist sehr Silicon Valley fokussiert
- Er mag Start-ups, die die Welt verändern möchten. Die Welt zu verändern sei auch der schönste Teil des Unternehmer-Daseins
- Sein Leben ist bisher sehr glücklich verlaufen. Aber wie jeder hatte auch Guy seine melancholischen Phasen. Eine richtig dicke Krise hatte er aber offenbar nie
- Die glücklichsten Tage seines Lebens: 1. Der Tag, an dem er seine Frau kennengelernt hat, 2. Der Tag, an dem sein erstes Kind geboren wurde, 3. Der Tag, an dem sein zweites Kind geboren wurde, 4. Der Tag, an dem er sein erstes Adoptivkind abgeholt hat, 5. Der Tag, an dem er sein zweites Adoptivkind abgeholt hat. Wenn das mal keine eindeutige Message ist!
- Was kann die Schweiz vom Silicon Valley lernen? Was ist das Erfolgsgeheimnis des Silicon Valley? Guy sagt zwei Worte: Zufall und Glück. Aber auch Stanford sei sehr wichtig gewesen. Guys Rat: Will man in der Schweiz ein Valley starten, sollte eine Technische Hochschule ein erstes Zentrum sein. Hallo ETH :-).
- Wenn Guy König der Schweiz wäre und undendlich Geld hätte, würde er folgendes tun: Er würde die besten Professoren der Welt von Stanford, MIT, Carnegie Mellon abwerben (z.B. mit Salärverdoppelung) und an ebendiese Valley-Hochschule (d.h. ETH) holen. Diese Professoren ziehen Top-Studenten an, und diese Top-Studenten gründen dann innovative Firmen.
- Guy bloggt erst seit Anfang 2006 (und war in sehr kurzer Zeit Technorati Top-100), hat aber noch nie einen Podcast veröffentlicht. Podcasts sind zu aufwendig zu editieren. Guy kann sich schriftlich besser ausdrücken als mündlich (das geht mir im übrigen genauso).
- Guy präferiert Elevater Pitches gegenüber Business-Plänen. Letztere seien nicht allzuviel wert.
- Guy ist kein grosser Fan des Labels Web 2.0. Vieles sei heisse Luft. Begründung: Die Kunden möchten keine Web 2.0 Applikationen per se, sondern möchten ihre Bedürfnisse befriedigen. Die Bedürfnisse sind das Zentrum, nicht Web 2.0.
- Unternehmer sollten sich nicht zu stark auf den Begriff Web 2.0 konzentrieren. Dies sei ziemlich einfallslos.

Learnings des Silicon Valley Trips von Dominik:
- In den USA zählt der Erfolg. Mit guten Resultaten kann man schnell wachsen und schnell bekannt werden.

Weitere Learnings von Dominik

PS: Der Podcast ist eingeschlagen wie eine Bombe

Medienverhalten junger Menschen: Ist Werbung tot?

September 29th, 2006 by Remo Uherek

Wieder einmal gibt es ein unterhaltsames Panel moderiert von Guy Kawasaki. 6 junge Menschen aus der Bay Area wurden über ihr Medien- und Technologieverhalten befragt, um von der älteren Generation (= Eltern, Investoren und Co.) besser verstanden zu werden. Film ab:

Medium: video.google.com
Link: video.google.com

Alternativ: Getaggte Version des Videos auf veotag

Learnings aus dem Panel:
- Es werden bis zu 4000 SMS pro Monat verschickt (da soll mal einer sagen, SMS sei in den USA noch nicht angekommen)
- Mobiltelefon ist deutlich wichtiger als Festnetz
- Mit Mobiltelefon werden i.d.R. keine Fotos gemacht. Fotos werden mit separaten Digicams gemacht
- Praktisch jeder hat sowohl einen Myspace- als auch Facebook-Account
- Die durchschnittliche Anzahl “Freunde” bei Myspace/Facebook ist 100. “Topuser” haben bis zu 700 “Freunde”
- Die “Top 8 Friends” haben bei manchen eine hohe soziale Bedeutung
- Diejenige, die 4000 SMS schreibt, hat gleichzeitig noch über 40 IM-Fenster offen. Sie kommuniziert nur noch den ganzen Tag und hat keine Zeit mehr für sonst etwas
- Manche kaufen alles online (auch Lebensmittel). Es geht sogar so weit, dass sie Schuhe/Kleidung im Laden ausprobieren (um sicherzustellen, dass es passt) und dann via Preisvergleich online kaufen. Das gefällt mir :-). D.h. der Trend scheint wirklich dahin zu gehen, dass man alles online kauft.
- Musik: Auf iTunes werden zwischen $10-50 pro Monat ausgegeben. Gut im Rennen sind auch Pauschalangebote wie Yahoo Music.
- TV: Konsum ist deutlich rückläufig (ca. 1 Stunde pro Woche). Werbung wird mit Festplattenrecordern (TiVo und Co.) übersprungen. Good luck @ TV-Industry ;-)
- Musik: Jeder hat einen iPod
- Apple-Produkte erleben deutlichen Aufwind (durch iPod und Co.)
- Die durchschnittliche iTunes-Sammlung umfasst ca. 1000-3000 Songs
- Videos werden auf iPod selten geschaut (zu teuer, braucht zu viel Strom)
- Der Computer ist das Zentrum der jungen Leute (welch

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